Fernfahrer mit Doktortitel

Der Spurwechsel des Dr. med Markus Studer sorgte anfangs 2003 for grosses Aufsehen. Viele konnten nicht verstehen, warum der renommierte Herzchirurg das Leben auf der Strasse dem angesehenen Arztberuf vorzieht. Inzwischen blickt der aussergewohnliche Fernfahrer mit Doktortitel auf sechs Jahre Strasse zurück und denkt kein bisschen ans Aufhören. Die Entdeckungen und Erfahrungen, die er entlang Europas Strassen gemacht hat, haben ihn zu neuen Taten motiviert. Studer kämpft für Anerkennung, dass Fernfahrer eine wichtige Funktion in der Waren- und Lebensmittelversorgung ausüben.


Wir lernen Studer und seine Familie kennen und begleiten ihn bei seiner Arbeit. Fernfahrten mit "Markus Studer Internationale Transporte" sind beliebt und begehrt, auch auf der bevorstehenden Reise wird er begleitet. Arztkollege Eugen Schmid will sein Versprechen nach sechs Jahren einlösen und mit Studer eine typische Wochentour unternehmen. Die Beiden kennen sich seit Jahren. Im Gegensatz zu Studer ist Schmid kein Motoren-Freak, seine Leidenschaft gehört der Oper. Die Reise, die die beiden Herren um die 60zig gemeinsam unternehmen, führt nach Deutschland, Holland, zurück in die Schweiz und weiter nach Lugano. Fünf Tage werden sie "fast" 24 Stunden auf engem Raum in der Zugmaschine verbringen und gleich drei Auftrage erfüllen. Der Zeitdruck ist gross. Wir begleiten die beiden auf ihrer Fahrt und entdecken mit dem Fahrgast das Truckerleben, das Studer zum Spurwechsel bewegt hat. Schmid will herausfinden, wie Studer den neuen Alltag bewältigt, und ob er sich nicht doch ab und zu nach dem HerzZentrum, den Gesprächen mit den Kollegen und den dankbaren Patienten sehnt. Dabei entdeckt er Studers Engagement für "Gerechtigkeit auf Schweizer Strassen".

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